Überblick

Das Heft wendet sich an die Verantwortlichen in den GdG-, Pfarrei- und Gemeinderäten und darüber hinaus an alle Frauen und Männer, die in den regionalen und diözesanen Gremien und Verbänden Verantwortung tragen. Als "Plattform der Rätearbeit im Bistum Aachen" will der "Überblick" relevante gesellschaftliche und kirchliche Themen aufgreifen, Anregung und Ermutigung für die konkrete Arbeit vor Ort geben sowie zum Austausch auch durchaus kontroverser Meinungen beitragen.

Der "Überblick" wird durch ein ständig wechselndes Redaktionsteam (die Geschäftsführerin des Diözesanrats sowie der Referent für Öffentlichkeitsarbeit sind ständige Mitglieder) und unter Mitwirkung zahlreicher Autorinnen und Autoren zusammengestellt. Er erscheint mehrmals jährlich mit einer Auflage von 2500 Stck. Der Bezug ist kostenlos.

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Der Überblick:

KLima
  • 03.02.2016

Überblick 1/2016

Schwerpunkt: Klima und Kirche

Christen können viel vor Ort erreichen
Überblick 1/2016 trägt Gedanken und Impulse zur praktischen Energiewende zusammen

Wie die erforderliche Energiewende gestalten? Der Diözesanrat der Katholiken beschäftigt sich schon länger mit dieser Frage. In der druckfrisch erschienenen jüngsten Ausgabe seiner Zeitschrift "Überblick" kommen Theologen, Sozialwissenschaftler und Praktiker zu Wort.
Ein gemeinsames Band zwischen den Beiträgen flicht die Papst-Enzyklika "Laudato Si", welche eindringlich zur Umkehr in der Frage des Lebensstils aufruft. Und nicht von ungefähr eröffnet ein Wort des Uno-Generalsekretärs Ban Ki-moon die Ausgabe: "Wir können die erste Generation sein, die die Armut abschafft, und sind die letzte Generation, die den Klimawandel aufhalten kann."
Auch Kirchengemeinden im Bistum Aachen können ihren wertvollen Beitrag zum Wandel leisten, macht der Diözesanrat deutlich. Das Absenken des Energieverbrauchs bei Bau und Betrieb von Gebäuden ist ein Dreh- und Angelpunkt. Aber auch sonst gibt es viele konkrete Chancen, etwas zu bewegen, angefangen bei der Auswahl des richtigen Stromanbieters, umweltfreundlicher lokaler Stromerzeugung und regionaler Produkte. Wie viel sich erreichen lässt, wenn man erst einmal anfängt und beharrlich dran bleibt, zeigt das Beispiel der jugendverbandlichen Bildungsstätte am Rollefer Berg in Aachen.
Ebenfalls im "Überblick" benannt ist die internationale Perspektive: Im Partnerland des Bistums, Kolumbien, wird im großen Stil Steinkohle abgebaut, die hier in Deutschland zu Dumpingpreisen verstromt wird. Die Zerstörungen der Umwelt bleiben abstrakt. "Da sprechen die deutschen Konzerne nicht gerne drüber", sagt Nicole Gabor, Referentin des Diözesanrats der Katholiken.
Jetzt geht es erst einmal um Belgien, um Tihange und Doel. Auch hier ist eine länderübergreifende Perspektive wichtig, um etwas zu erreichen. Lutz Braunöhler setzt mit Oliver Bühl und weiteren Mitstreitern aus dem Diözesanrat auf die Vernetzung mit christlichen Gruppierungen. "Die katholischen Laienorganisationen in Belgien sind ebenso wie die belgischen Bischöfe aufgefordert, sich für einen nachhaltigen Umweltschutz einzusetzen und auf dieser Grundlage die Abschaltung der Kernreaktoren in Tihange und Doel zu verlangen", skizziert der Vorsitzende.
Und er nimmt auch die deutschen Christen in die Pflicht: "Der Papst fordert uns auf, mit einer Änderung der Lebensstile einen Druck auf die Verantwortlichen auszuüben, die politische, wirtschaftliche und soziale Macht besitzen. Und genau das sollten wir alle zusammen tun."

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Intensiv
  • 24.07.2015

Überblick 2/2015

Wie wollen wir sterben?

Diözesanrat der Katholiken informiert zur Debatte um Sterbehilfe

In Würde leben heißt auch, in Würde sterben. Wie lässt sich dieser Anspruch für schwerstkranke Menschen einlösen? Die aktuelle politische Debatte zur Sterbehilfe ist hoch komplex. Einen Beitrag zur sachlichen Information und Orientierung leistet nun der Aachener Diözesanrat der Katholiken mit der neuen Ausgabe seines Informationsdienstes „Überblick“.
In kompakter Form führt er in alle Begriffe ein, welche die Diskussion prägen. Der Diözesanrat benennt Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige auf dem Gebiet des Bistums Aachen. Experten und selbst betroffene Autoren skizzieren ethische Grundpositionen. Ein Interview mit Hospizbegleitern zeigt die Situation von Sterbenden und ihren Angehörigen auf.
Außerdem beziehen neun Bundestagsabgeordnete aus dem Bistum Aachen Stellung, wie sie sich im Parlament verhalten werden. Einige befinden sich noch im Willensbildungsprozess, andere haben auf Basis ihrer Expertise eine ethisch begründete Position. Ein roter Faden nicht nur in ihren Beiträgen: Die Versorgung Sterbender durch Palliativmedizin und Hospize muss dringend ausgebaut werden.

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Auf der Flucht
  • 08.02.2015

Überblick 1/2015

Der Diözesanrat der Katholiken informiert umfassend über die Flüchtlingshilfe im Bistum Aachen

Die Hilfe für Flüchtlinge: Seit Monaten ein intensiv diskutiertes Dauerthema auch im Bistum Aachen. Woran es Ehrenamtlichen in Gemeinden und Verbänden oft noch fehlt, sind Wegweiser durch die unübersichtliche Szenerie. Der Diözesanrat der Katholiken leistet nun einen Beitrag zur Orientierung.
In der neuen Ausgabe seiner Zeitung „Überblick“ informiert der Rat über Beratungsstellen vor Ort und über Förderprogramme des Bistums. Um Aktive aus Gemeinden und Verbänden zum Mitmachen zu ermutigen, stellt er beispielhafte Initiativen aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe vor.
Als Gastautor appelliert der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff, die Mauern zwischen Einheimischen und Fremden zu überwinden. Die Zuwendung Gottes gelte allen Menschen gleichermaßen. Christen seien aufgefordert, zu einem veränderten gesellschaftlichen Klima beizutragen.
Dem schließt sich Lutz Braunöhler, Vorsitzender des Diözesanrats, nahtlos an. Und sieht auf vielen Feldern Handlungsbedarf: Die unsichere und sozial prekäre Lebenslage der Flüchtlinge müsse unbedingt verbessert werden. Auch müssten die Hilfen stärker koordiniert und vernetzt werden.
Auf diesem Gebiet tritt mit der Einrichtung einer Kontaktstelle auf Bistumsebene der Diözesane Caritasverband stärker in Aktion. Im „Überblick“ beschreibt Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders, was der Verband außerdem zu leisten bereit ist und bereits leistet.
Abschließend bringen fünf kommunale Spitzen ihre Sicht der Dinge ein. Ihre Wertschätzung und Erwartungen gegenüber der kirchlichen Flüchtlingshilfe formulieren die Oberbürgermeister Marcel Philipp (Aachen) und Hans Wilhelm Reiners (Mönchengladbach), Bürgermeister Bernd Jansen (Hückelhoven) sowie die Landräte Peter Ottmann (Kreis Viersen) und Wolfgang Spelthahn (Kreis Düren).

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  • 26.06.2014

Überblick 1/2014

Schwerpunkt: Kirche an den Rändern

Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen ermutigt, dem Ruf des Papstes an die Ränder zu folgen

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Überblick 2/2013
  • 18.11.2013

Überblick 2/2013

Mit Mut und Vertrauen in die Zukunft

Diözesanrat der Katholiken begrüßt und informiert neue Räte im Bistum Aachen
Überall im Bistum Aachen krempeln Frauen und Männer die Ärmel hoch, um das kirchliche Leben vor Ort mitzugestalten. Am 9. und 10. November wurden die GdG-, Pfarrei- und Gemeinderäte gewählt. Pünktlich zu Beginn ihrer Arbeit begrüßt der Diözesanrat der Katholiken die neuen Mandatsträger und gibt ihnen wertvolle Informationen für den Start.

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Arbeitslosenarbeit
  • 01.09.2012

Überblick 2/2012: Die Konsequenzen des Konzils

Diözesanrat der Katholiken nimmt Wirkungsgeschichte des Konzils im Bistum Aachen unter die Lupe

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  • 20.06.2012

Überblick 1/2012

Es geht um die Kultur eines gegenseitigen Respekts - Die Zeit drängt: Die Situation der Kirche am Ort erfordert neue Leitungsmodelle

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